La Gomera - Der Valle-Bote: Auf Gomera geliebt - in der Welt beachtet

La Gomera - Der Valle Bote

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Gomera


Nach dem großen Feuer
Wir bauen El Guro wieder auf
Kaum war der erste Schock verdaut, da wurde gemeinsam in die Hände gespuckt. Angeködert mit reichlich gespendetem Bier (”Bodegita del Medio” und “Bar La Goleta”) sowie handfestem Catering von “Pan de Vueltas”, machten sich Kolonnen von Freiwilligen unter Yogis Leitung auf den beschwerlichen Marsch in die Berge, um den abgebrannten Landsleuten von El Guro zu Hilfe zu eilen. [mehr]

Ausgabe Nr. 77
Setzt aufs Klosterdach den Roten Hahn!

Der Valle Bote
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sangen die brandschatzenden Landsknechtshorden, wenn sie im Mittelalter plündernd und raubend durch die Lande zogen und nichts als verbrannte Erde zurückließen.Was sind das nur für Leute, die aus Spaß und Dollerei ihre eigene Insel abfackeln? Sind das Pyromanen, die ihrem Psychiater heimlich von der Coach gesprungen sind? Wohl kaum. Weit eher sind es hirnkranke Opfer der spanischen Jugendarbeitslosigkeit, die das Zündeln als Zeitvertreib oder gar als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme entdeckt zu haben glauben. [mehr]


Nach dem großen Feuer
Verbrannte Erde
Obwohl das Verursachen von Waldbränden auf den Kanaren mit bis zu 20 Jahren Gefängnis bestraft wird, werden - wie aus offiziellen Kreisen verlautet - mehr als 80% aller Brände vorsätzlich gelegt. Wenn dann der Inselpräsident lauthals verkünden kann, dass er mal wieder 120.000 stolze Euroletten als Sonderetat zur Bekämpfung der aktuellen Waldbrände zur Verfügung stellt, dann ist angesichts der spanischen Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden Jugendarbeitslosigkeit der Verdacht sicherlich nicht so ganz abwegig, dass in so manch krankem Hirn arbeitsloser Waldarbeiter die Zündelei als so eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme angesehen wird. Gottlob sind die Zeiten, in denen Bauspekulanten - wie beispielsweise in Griechenland - ganze Berge abfackeln ließen um an billiges Bauland zu kommen, vorbei. Zumindest derzeit. So hat dann die europäische Finanzkrise auch ihr Gutes. [mehr]

Gute Nachricht
Die Feuer sind gelöscht
Es sprießt schon wieder Grünes aus der Asche [mehr]

Feuer auf Gomera
Heute (14.8.) sind noch 7 Löschflugzeuge (3 aus Marokko) und 5 Lösch-Helikopter pausenlos im Einsatz, um die Waldbrände in der Umgebung von Vallehermoso zu löschen. Die Straßen auf der Insel sind teilweise wieder frei. Die Bewohner des oberen Tals von Valle Gran Rey sind in ihre Häuser (soweit die nicht verbrannt sind) zurückgekehrt. [mehr]

Neuester Schildbürgerstreich
Fischerhafen soll Sportmarina werden

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Zu Anfang glaubten wir ja, unsere Inselpolitiker hätten eine prima Idee gehabt: Den seit 10 Jahren nutzlos rumstehenden neuen Hafen von Vueltas zu privatisieren und eine Sportmarina daraus zu machen. Das hat in San Sebastian super funktioniert. Die Marina dort soll jährlich einen Reingewinn von 3 Mio Euro (nach Steuern) machen. Auf 30 Jahre soll nun eine ähnliche Konzession in Valle Gran Rey vergeben werden - für läppische 56.000 Euro Pacht im Jahr! Hört sich nach einem guten Geschäft an. Aber egal. Soll sich doch jemand die Taschen voll machen. Hauptsache unserer gigantomanischer Betonwüste wird endlich Leben eingehaucht. Und ein Sporthafen ist ja immerhin keine Zementfabrik. Inselpräsident Casimiro Curbelo beeilte sich auch gleich, die neue Sportmarina zum Wirtschaftsmotor des ganzen Tals hochzuloben. Ähnliches hatten wir zwar schon vor 10 Jahren gehört, als der neue Hafen gebaut wurde, aber man hört es doch immer wieder gern. Und vielleicht klappt es ja diesmal. [mehr]


Der Valle-Bote enthüllt
Quadratschädel

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Manch einer meint ja, es sei lediglich eine bösartige Verallgemeinerung wenn behauptet wird, alle Deutschen hätten viereckige Köpfe. Unser Fotograf Lonny Silverstein war im Valle unterwegs, um dieses Vorurteil zu widerlegen. So richtig gelungen ist ihm das nicht, wie man in dieser neuesten Ausgabe des Valle-Boten sehen kann. [mehr]


Trotz aller Proteste
Schnellboot fährt nicht mehr

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Immer noch keine Schnellbootverbindung zwischen San Sebastian, Santiago und Valle Gran Rey mehr. [mehr]


Soeben am Strand von Vueltas gelandet:
Die gomerianische Piraten-Partei

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„Die Piraten treten für eine Entkriminalisierung des Konsums und des Handels von Marihuana und Cannabis-Produkten ein. Erforderliche Richtlinien für Handel und Konsum sollen sich an denen für Genussmittel orientieren. Marihuana bzw. Cannabis-Produkte sind in der Gesamtbetrachtung hinsichtlich ihrer Rauschwirkung und Suchtgefährdung nicht gefährlicher als legal erwerb- und konsumierbare Genussmittel anzusehen. Die bestehende Einstufung als Betäubungsmittel ist demnach nicht haltbar“. [mehr]


Neuer Immobilien-Skandal in Valle Gran Rey
Wieder sollen einigen Käufern von Eigentumswohnungen selbige klammheimlich unter dem Dingens weggepfändet werden. [mehr]

Randale im Puff
Es ging ein gewaltiger Aufschrei durch den spanischen Blätterwald. “Pfui Deibi!” Fernsehsender brachten ganze Reportagen, in Talkshows troff das Gift aus gehässigen Mündern und selbst seriöseste Tageszeitungen berichteten ganzseitig. Die Opposition im Cabildo von La Gomera forderte den sofortigen Rücktritt des Inselpräsidenten Casimiro Curbelo. [mehr]

Schreckensmeldung:
Blei im Trinkwasser
Unmittelbar nach der Wahl hämmerte der neue Bürgermeister eine erschreckende Bekanntmachung durchs Tal: “Vorsicht! Unser Trinkwasser ist mit Blei und Kadmium verseucht! Bloß nicht trinken!” Oh Gott! Die Residenten standen mit Angstschweiß auf der Stirn Schlange bei Doc Weber, um sich untersuchen zu lassen. Hatten sie nicht bereits seit geraumer Zeit immer so schwere Füße? Und morgens so einen schweren Kopf? Jetzt wusste man endlich, woher das kam. [mehr]

Habemus Papam

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Miguel Angel Hernandez (Sozialisten X) neuer Bürgermeister von Valle Gran Rey [mehr]


Festival Valle Luna
Wie es wirklich war

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Hätte es eine “Goldene Luna” gegeben, wir hätten sie der “Moonband” aus München verliehen, die den Geist von Crosby, Stills, Nash & Young nach Gomera brachte und bewies, dass man nicht unbedingt irre Verstärkeranlagen aufzubauen braucht, um mit Musik zu begeistern. Auch die “Gomera-Street-Band” spielte meist unplugged und brachte alte Kracher wie “Papa was a Rolling Stone” im tropischen Garten der “Cacatua”, dass das Volk jubelte. In der “Gomera-Lounge” gab es - neben Klavier- und Klarinetten- auch Dudelsackmusik, und Juan Mesa demonstrierte gomerianische Tradition mit Chacaras. Es gab auch “Stimmungsmusik”, die das Festival manchmal bis hart an die Schmerzgrenze eines hessischen Volksfestes knödelte. Aber den Leuten gefiel´s, was ja wohl irgendwie auch die Hauptsache war. “Die Mischung macht´s” war die Devise, und die Mischung war wohl gelungen [mehr]


Menschen, Tiere, Sensationen
La Cabra
Alle Jahre wieder versteigt sich eine der halbwilden Ziegen aus dem gomerianischen Bergland in der steilen Felswand des “Risco Tegergenche” über dem Hafen von Vueltas. Auf halbem Wege - meist genau über den Touristen am Strand - bleibt sie dann stecken, kann nicht mehr vor oder zurück und schreit erbärmlich. Stunden lang. Die Muttis am Strand rotten sich zusammen und schreien auch. Nach der Polizei. Nach dem Tierschutzverein. Man kann das arme Tier da oben doch schließlich nicht so einfach verhungern lassen. [mehr]

Eine Gomera-Idee von Harry Herold
Endlagerung ist voll Banane
Wieso sind abgebrannte Brennelemente eigentlich Müll, den man für teuer Geld irgendwo vergraben muss? Die strahlen doch noch eine Million Jahre, die Dinger. Da kann man doch noch was mit anfangen. Statt den Castor zu schottern oder schwäbischen Bürgermeistern mit der Erkundung unterirdischer Tonschichten den Schlaf zu rauben, könnte man die alten Brennstäbe doch einfach in kleine Stücke zersägen und damit eine Million Jahre lang den heimischen Swimmingpool aufheizen oder den Flachbildbildschirm leuchten lassen oder bei Twitter online sein. Kostenlos! Eine Million Jahre lang! So alt wird doch kein Pferd. Schön dick in Blei verlötet und im Keller vergraben hätte man eine Million Jahre lang Licht in der Bude und brauchte nicht mal diese fiesen Sparglühbirnen einzuschrauben, die unsere wackeren Nichtraucher in Brüssel erfunden haben um Strom zu sparen. Alles wird heute recycelt. Sogar die Bierdosen und die Yoghurtbecher. Warum also nicht der Atommüll? [mehr]

Festival Valle Luna
Olé
Mädels, lasst die Hüften kreisen. Jetzt kommt das heiße “Valle-Luna Festival” ins Tal des Großen Königs. Dann gibt es scharfe Rhythmen an jeder Ecke, und es kommen - wie Ihr ja alle wisst - inzwischen nicht nur die Freaks, es kommen auch jede Menge gestopfter Best-Agers nach Gomera. Die stehen unheimlich auf tanzende Chicas. Bei einem feurigen Flamenco geht denen doch glatt noch mal das rostige Messer in der Tasche auf. Dritte Zähne - dritter Frühling. Schmeißt Euch also ran an die Lustgreise mit der Beamtenpension und den Nummernkonten in Liechtenstein. Gerade jetzt, in Krisenzeiten, gibt es da was zu holen. Mitnehmen können die nämlich alle nix, wenn die Sonne untergeht. [mehr]

Festival Valle Luna 2011

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vom 3.2. bis 14.2. 2011 [mehr]


Einladung zum Festival
Getrommelt und gepfiffen
Auf einem gemeinsamen Video laden Gomeras Musikanten zum großen Musik-Festival „Valle Luna 2011“ ein. Gemeinsam wird eine Komposition des Österreichers Robby Lederer in Palmen und Bananen und auf der Terrasse des „Mirador Cesar Manrique“ – von kanarischem Silbo, Chacaras und Timple über Gitarren und Fiddle bis zum Hard Rock in verschiedenen Sprachen dargeboten. Wenn Sie das Video ansehen möchten… [mehr]

Trauerreisen
Nun also hat auch Europas größter Reiseveranstalter, TUI, die Trauer als Reisemotivation entdeckt. Waren es bisher in erster Linie ja fröhliche Zeitgenossen, die in Kegel- und Swinger-Klubs den Ballermann-Eimer leerten und die Schinkenstraße vollkotzten, so geht künftig wohl eher die Träne auf Reisen. Zunächst hatten wir bei dem Begriff “Trauerreisen” ja gedacht, da würden Reisen zu den armen Hoteliers und Appartementbesitzern organisiert, die sich aufgrund ausbleibender Pauschis an der Palme aufknüpften. Ganz falsch! Es sind in erster Linie Frauen jenseits der 60, die bisher mit „Regenbogenreisen“ oder „Reiseinsleben“ ihre schwarze Witwenkluft bis zu uns nach Gomera trugen. Denen gingen die Pleitiers voll am Dingens vorbei. Die trauerten um frühzeitig verschiedene Familienmitglieder, was ja unter kanarischer Sonne auch viel besser geht als im Grau der kalten Heimat. [mehr]

Rock & Roll forever
Greisverkehr im Faltenwohnheim

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Gomera entwickelt sich mehr und mehr zum Rentnerparadies - allerdings weniger für die, die mit einer satten Altersversorgung gelangweilt am Pool rumhängen und neckische Goldkettchen aus dem offenen Hawaiihemd baumeln lassen. Auch nicht für die gestopften Witwen, die botongespritzt und silikonvermopst im hautengen Tigeranzug dem Latin Lover auflauern. Die nicht. Die leben in Florida. Die spielen Golf. Zwar gibt es durchaus auch auf Gomera Leute, die gegen den goldenen Rolexträger nichts einzuwenden hätten, sofern der nur die Eurolette ordentlich kreisen ließe. Tut der aber nicht. Jedenfalls nicht auf Gomera. Es gibt hier zwar inzwischen auch einen Golfplatz, aber den haben die Goldenen Rentner noch nicht so richtig als ständigen Altersruhesitz entdeckt. Muss der Olsen noch warten, bis Dubai endgültig pleite ist. Vielleicht werden dann ja ein paar Investitionsmillionen für prospektive Gomeragolfer frei. [mehr]


Ein wissenschaftlicher Erklärungsversuch
Von Kufnucken und Kapaiken
Dass es sich beim gomerianischen Kapaiken in seiner ursprünglichen Form um einen Angehörigen des Stammes der Kufnucken handelt (zu dem übrigens auch Hujus und Heiopeis gezählt werden), das konnten Sie ja bereits mehrfach schon im Valle-Boten lesen. Aber wenn wir geglaubt hatten, dass diese Hinweise den Wissensdurst unserer geneigten Leser - den „Kapaiken“ betreffend - hinreichend befriedigen würden, so sahen wir uns leider getäuscht. Jetzt nämlich werden wir nicht nur um Aufklärung über unsere Kapaiken gebeten, jetzt müssen wir auch noch deren Urform, die Kufnucken, detailliert erläutern, was wir wunschgemäß natürlich spornstreichs tun. [mehr]

Hafen geöffnet
Kein Feuerwerk. Keine Blaskapelle. Keine jubelnde Menschenmenge. Nicht einmal der allerpopeligste Böller, mit denen uns unsere Dorfpyromanen sonst bei jeder Gelegenheit so trefflich auf den Senkel gehen. Nix. Gar nix. Klammheimlich und in aller Stille schlich sich Olsen mit seinem „Benchi-Express“ in den neuen Hafen von Valle Gran Rey, den abgesperrten und seit vielen Jahren rund um die Uhr scharf bewachten. Ein Sonnenzelt wurde auf der Mole aufgespannt, die Kasperbude mit den Fahrkartenschaltern wurde rübergeschleppt, ein paar lustige Olsen-Wimpel an den Fahnenstangen hochgezogen und … eine neue Aera im Seeverkehr mit dem Rest der Welt hatte für Valle Gran Rey begonnen. Der neue Hafen ist endlich auf! [mehr]

Vier Jahre Knast für "Bettenkurt"
Ex-Bürgermeister von Valle Gran Rey verurteilt [mehr]

Demnächst: Die große Attraktion
Haifischkucken auf Gomera

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Dass der Hai sein Opfer vor dem Fressen immer erst mehrmals umrundet, führen Meeresbiologen gern auf die besonders hoch entwickelten Geschmacksnerven dieser Tiere zurück. Offensichtlich weiß der Hai genau, dass Menschen mit entleertem Darm weitaus besser schmecken. [mehr]


Ein Bericht aus Hermigua
Der Trockenpflaumenclub
Auf der romantischen Terrasse des sozialen und kulturellen Zentrums der Gemeinde mit dem besten Klima der Welt, treffen sich die noblen Damen der besseren deutsch-gomerianischen Provinzgesellschaft regelmäßig zu Kaffee und Kuchen (aber bitte mit Sahne!) Großherzogin Cecilia, auf deren Gütern abseits des Ortskerns die dicksten und die süßesten Bananen der ganzen Insel wachsen (sollen), versammelt dann zweistöckige Friseusinnen, einäugige Fotografinnen und spindel-dürre Exmodelle, Exsoziologinnen, Exlehrerinnen, Exreikihandauflegerinnen und ähnlich prominente Persönlichkeiten um sich. Alle schon reichlich abgehangen, aber dennoch voll engagiert im gesellschaftlich-liebevollen Leben unserer „Lindenstraße“. [mehr]

Festliche Schnellbooteröffnung
Der große Jubel

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Es wäre natürlich total übertrieben, würde man die allerneueste, die bis dato allerfeierlichste Eröffnung der neuen Schnellbootverbindung zwischen Valle Gran Rey und dem Rest der Welt mit den Eröffnungsfeierlichkeiten der Sommerolympiade in Peking vergleichen. Ganz so bombastisch war´s nicht. Aber immerhin... Valle Gran Rey stand (mal wieder) Kopf. Immerhin gab es ja ein gutes halbes Jahr keine Direktverbindung mehr. Jetzt gibt es (mal wieder) eine. Jedenfalls bis zum nächsten Jahr. Dann sind wieder Subventionen fällig. [mehr]


Auf Gomera geht die Krise jetzt baden
Nachdem sie uns unser schönes Geld ja nun ausreichend verbrannt, verknappt, versenkt und versaubeutelt hat; nachdem sie die Börsen zusammenkrachen ließ, Massenentlassungen vorgenommen hat, Firmenpleiten in großem Stil verursachte, Arbeitslosenzahlen in schwindelnde Höhen trieb, mit Zwangsversteigerungen und Insolvenzen weltweit das große Heulen und Zähneknirschen erzeugte und selbst vor uns kleinen Bananeninsulanern am Rande dieser globalisierten Welt nicht zurückschreckte, geht sie nun baden, die Krise. Sie macht Urlaub. Ferien vom diabolischen Treiben mundialer Geldvernichtung. Sie humpelt am Stock zum Strand, um neue Kräfte für die zweite Jahreshälfte zu sammeln. [mehr]

Gomera zuckt und zappelt noch
Tanz auf dem Vulkan

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Noch hat der rumänische Stehgeiger an der Hammond-Orgel Gomera nicht erobern können. Auch das Tanztee-Trio aus dem Kaffee Keese nicht, vor dem Harry Herold bereits im Valle-Boten Nr. 59 warnte. Die Mallorcanisierung der Insel kommt nicht so recht in die Gänge, was mancher unserer “Geschäftsleute” zwar bedauert, was uns andere aber durchaus mit Hoffnung erfüllt. [mehr]


Nach der Abwahl des Bürgermeisters:
Götterdämmerung in Valle Gran Rey
„Entweder ICH - oder das Chaos”, schmetterte der Herrscher über das Tal des Großen Königs, das er mit absolutistischer Macht nun schon weit länger regierte, als sich Gewöhnlich Sterbliche zu erinnern vermochten. Das Volk erzitterte und beugte das Haupt vor ihm, dem Allmächtigen, dem Todopoderoso. Und dennoch waren seine Tage gezählt. [mehr]

Weltrekord
Mit einer 6-lbs-Schnur fing “Big-Game-Fischer” Gary Carter bei San Sebastian einen 162-kg-Marlin und stellte damit einen neuen Weltrekord auf. Toll. Aber wenn man bedenkt, dass die Meere bald leergefischt sind, dann fragt man sich doch: Muss das eigentlich sein? Der passt doch in keine Pfanne, der Fisch. Aber essen wollte Gary den Fisch ja wohl sowieso nicht. Bloß totmachen. Ist nun mal Sport. Und Sport ist Mord, oder was? [mehr]

Das Inselleben wird billiger
Soeben hat der frisch gewählte kanarische Regierungspräsident im Fernsehen verkündet, dass Nahrungsmittel ab sofort zum Nulltarif auf alle kleineren Inseln (wie zB Gomera) geliefert werden. [mehr]

Hurrah! Erste Ampel
Soeben wurde in unserer boomenden Inselhauptstadt die erste Verkehrsampel installiert [mehr]

Neues aus der Hühnerwelt
Irgendwie scheinen Björns Kampfhühner in El Guro (der Valle-Bote berichtete ja bereits mehrfach) ihrem Besitzer nichts als Stress zu machen. Da schleicht sich doch so ein prolliger, gomerischer Haushahn aus der Nachbarschaft einfach durch ein Loch ins Gehege, knattert sich lüstern quer Beet durch die wertvollen orlowschen Kampfhühner, versaut mit seinem ordinären Inselsamen die genetische Edelzucht, und was macht der adelige Oberkampfhahn? Der Chef? Der ausgesuchte Zuchteber unter all den kampfbegabten Rasseweibern? Er verkriecht sich in ein Loch unter dem Stall und überlässt das ihm allein zugestandene Begattungsgeschäft kampflos dem Nebenbuhler. Da kann man doch einfach nur angeekelt ausspucken. Kampfhahn? Am Dingens! [mehr]

Traurig aber wahr:
Club de Mar Valle Gran Rey am Ende
Weil uns viele unserer Leser übel genommen haben, dass wir dem Ende der beliebten Wal- und Delfinfahrten in den kleinen Booten des Club de Mar lediglich eine dröge Meldung widmeten: Hier der Vorabdruck eines ausführlichen Exklusiv-Interviews mit Capitano Claudio [mehr]

Keine Fahrten mehr mit kleinen Booten
Club de Mar Valle Gran Rey muss bis auf weiteres seine Aktivitäten einstellen [mehr]

Hat jetzt Konjunktur:
Der Teufelsgeiger

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Wenn in einem unserer erstaunlich ins Kraut schießenden Etablissements deutsch-gomerianischer Erlebnisgastronomie die Gäste ausbleiben, weil der ehemalige Sozialpädagoge für seinen neuen Job als Sternekoch vielleicht doch ein wenig zu überqualifiziert ist, oder weil die Karte das insulare Preis-Leistungs-Verhältnis von Pommes aus der Tüte allzusehr überstrapaziert, oder weil es in den schlappen Monaten einfach mehr Restaurants als Gäste gibt - dann muss er ran. Tom, der Teufelsgeiger. [mehr]


Rieseneidechsen vermehren sich wieder
Im Jahre 2001 wurden die 5 letzten gomerianischen Rieseneidechsen vor dem Aussterben gerettet. In der Aufzuchtstation von Valle Gran Rey ist ihre Zahl inzwischen wieder auf 83 Exemplare angewachsen. [mehr]

Wasserversorgung
Zwischen 40 und 60%, mindestens 705.600 Kubikmeter Wasser pro Jahr, „verlieren sich“ in der Gemeinde von Valle Gran Rey „unterwegs“ zu den Gärten und Feldern im Tal. So das Umwelt-Ministerium in einem soeben veröffentlichten Bericht. [mehr]

Gomeros stimmen gegen Mallorcanisierung der Insel
70% aller Einwohner sprechen sich gegen eine Ausweitung des Massentourismus aus. [mehr]

Kindergeld für Ziegen
Die Inselregierung subventioniert jede neu geborene Ziege mit 40 Euro [mehr]

Schwarze Raucher
Soeben auf Gomera gegründet: Verein gegen das militante Nichtrauchen. www.cancerclub.info [mehr]

Mehr Jobs für Deutsche auf Gomera
An der Spitze aller 1.043 neu beschäftigten Ausländer auf La Gomera im Jahre 2006 lagen die Deutschen. Erst danach folgen Länder wie Kolumbien, Kuba und Venezuela. [mehr]

Wieder 200 Einwohner mehr
Nach neusten Erhebungen des Nationalen Statistischen Instituts hatte Gomera im Jahre 2006 insgesamt 21.952 Einwohner - 0,9% mehr als 2005, aber immer noch 33% weniger als 1960. [mehr]

Handys machen schneller schwanger
Wie das statistische Amt der Kanarischen Inseln (ISTAC) soeben veröffentlicht, hat Gomera die wenigsten Handys - dafür aber die ältesten Mütter aller Inseln [mehr]

Statistische Zahlen
Laut jüngsten Zahlen des Statistischen Instituts der Kanarischen Inseln (Istac) lebten 2005 auf Gomera insgesamt 21.746 Personen. Davon waren 2.919 (13,4%) registrierte Ausländer. [mehr]

Immigranten aus Afrika
Festung Europa

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Wieder ist ein Cayuco mit 78 afrikanischen Flüchtlingen im neuen Hafen von Valle Gran Rey gelandet. Aus diesem aktuellen Anlass bringen wir heute schon vorab die Titelgeschichte unseres kommenden Valle-Boten. [mehr]


Pappnasenalarm
„Wenn man kein Geld mehr hat, dann sollte man auf seinen Auslandsurlaub verzichten“, empfiehlt der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein. [mehr]

Verschönern uns die langweiligen Vollmondnächte:
Die Kacktustrommler

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Ein lautstarkes Stück alternativer Gomera-Tradition wird in den Zeiten der gomerianischen Urtrommel wieder hoch aktuell. Für all unsere Freunde hier noch einmal der Leitartikel aus unserer Ausgabe 34 [mehr]


Offizieller Fragebogen zur Integration deutscher Immigranten auf La Gomera
Dieser Fragebogen wurde vom Valle-Boten übersetzt. Er wird dem deutschen Einwanderer im Original natürlich lediglich auf Spanisch vorgelegt und muss auch in fehlerfreiem Spanisch beantwortet werden. Allgemein gehen die Behörden hier nämlich davon aus, dass deutsche Einwanderer - trotz der Ergebnisse der internationalen “PISA”-Studie - nicht wesentlich blöder sind als türkische Einwanderer in Deutschland. [mehr]

Soeben mit den Arbeiten begonnen
Die Mutter aller Trommeln

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Angelo und seine Kapaiken haben damit begonnen, aus einer vom Sturm in der Schweinebucht angeschwemmten Boje (Der Valle-Bote berichtete) jetzt die Mutter aller Trommeln, die gomerianische Urtrommel sozusagen, anzufertigen. [mehr]


Hochzeit der Sonnenblümchen

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In einer herzergreifenden Zeremonie (bei der nicht nur den alten Frauen die Tränen der Rührung über die Wangen liefen) hat Bürgermeister Bethancourt soeben unsere beiden “Sonnenblümchen” (Los Girasoles) Pieter und Didier aus Belgien im Ayuntamiento von Valle Gran Rey getraut. [mehr]


Brumsumsus platanus gomeriensis
Der gomerianische Bananenfalter

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Er gehört zwar noch nicht gerade zu den gefährdeten Arten, dieser freundliche Falter, den der aufmerksame Frühaufsteher ab und zu immer noch in den Bananenplantagen unserer idyllischen Insel entdecken kann. Der Frühaufsteher, wohl bemerkt, denn wenn erst die Sonne richtig aufgegangen ist, dann ist er längst wieder davon geflattert, der bunte Zeitgenosse mit dem charakteristischen Kichern in der Stimme. [mehr]


Großer Preis von Gomera

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Auch auf Gomera hat die Formel-I-Saison begonnen [mehr]


Jetzt auch in Hermigua aufgetaucht:
Der gomerianische Nudelbeißer

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Bisher gab es ihn nur an der Playa Ingles von Valle Gran Rey, den Nudelbeißer, jenes geheimnisvolle Untier, das männlichen Nacktbadern heimtückisch auflauert und ihnen schmerzhafte Verletzungen dort beibringt, wo es am wehesten tut. Jetzt entdeckte ihn Roland Klein auch in Hermigua. [mehr]


Plötzlich und unerwartet:
Hein gestorben
„Wer den Linsenhein nicht kennt, hat Gomera voll verpennt“, hieß es 20 Jahre lang auf der Insel. Nun ist er tot, der Hein, der eigentlich Horst hieß. Wir werden ihn alle vermissen. [mehr]

Neues aus Deutsch-Südwest
Willkommen in Gomeras Wildem Westen, wo die Männer noch Männer sind und die Bananen noch gelb; wo das Pferd in die Wurst kommt, wenn es nicht schnell genug rennt, und wo der Esel nach getaner Arbeit bei Piti gemütlich sein Bier trinkt. Vorsicht! Hier wird im Ernstfall noch ratz-fatz aus der Hüfte geschossen. [mehr]

Im Hafen rotten die Männer, im Hafen rotten die Schiffe

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Zehn Jahre lang rottete die “Swagman” im Hafen von Valle Gran Rey vor sich hin, während ihr lustiger Eigner die Seefahrt lieber an den Theken einschlägiger Seemannskneipen betrieb. Durchreisende Bettelmönche fanden ein Dach über dem Kopf, Gäste an Bord fackelten von Zeit zu Zeit die Kajüte ab, längst überstiegen die offenen Hafengebühren bei weitem den Wert des Wracks. [mehr]


40 afrikanische Flüchtlinge in Vueltas gelandet

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Sechsunddreißig Männer, drei Frauen und ein Kind landeten gestern Abend an der Mole des alten Hafens von Valle Gran Rey. Als sie festen Boden unter den Füßen hatten, brachen einige von ihnen zusammen. Ob vor Erschöpfung oder aus Erleichterung darüber, dem Tod auf See entgangen zu sein, konnte niemand sagen. Aus dem Senegal kamen sie. Und wenn man sich das Boot ansieht, in dem sie diese Reise überlebt hatten, dann fragt man sich, wie viel Not und Hunger, Armut und Verzweiflung ein Mensch haben muss, um sich in so einer Nussschale aufs offene Meer zu wagen. [mehr]


Jetzt geht´s los:
Erster Windjammer im neuen Hafen von Valle Gran Rey

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Als erster Großsegler hat die „Seacloud II“ aus Valetta (Malta) soeben im neuen Hafen von Valle Gran Rey festgemacht. [mehr]


Rauchverbot in Gaststätten
Ab 1.Januar darf in Gastronomiebetrieben wie Restaurants, Bars, Discotheken, Spielsalons und Kneipen, die keine separate Raucherzone haben, auch auf Gomera generell nicht mehr geraucht werden. [mehr]

Doch wieder attraktiv:
Sonnenuntergang an der Playa Maria

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Das tägliche Sonnenuntergangs-Stelldichein aller schrägen Vögel von Valle Gran Rey feiert mit dem Einzug polarer Luftmassen über Zentraleuropa wieder fröhliche Urständ. Allen Unkenrufen zum Trotz sind jetzt alle wieder da, die vom Wetter oder von der Großen Koalition Gänsehaut kriegen. [mehr]


Es hackt doch wohl:
Deutsche sollen Urlaub in Deutschland machen
Der designierte Wirtschaftsminister Michael Glos hat die Deutschen aufgefordert, zur Konjunkturbelebung mehr Urlaub in Deutschland zu machen. Meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).“Wir müssen den Menschen auch den Zusammenhang zwischen Arbeitsmarkt und Kaufverhalten klarmachen. Es ist nicht nur in der Karibik schön, sondern auch an der Ostsee und im fränkischen Weinland“, sagte Glos der „Bild am Sonntag“. Aha. Jetzt also Urlaub in Deutschland zur Konjunkturbelebung. Und wir? Wir auf unserer kleinen Bananeninsel am Rande der besiedelten Welt, wir können ruhig verhungern. Wir können uns jetzt all die teuren Appartements und Hotelzimmer, die wir für deutsche Klimaflüchtlinge gebaut haben, in den Dingens schieben, oder was? [mehr]

Gomera lacht sich schlapp
Dies ist ein Krokodil

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Okay. Es hat vier Beine. Aber auch der Frosch hat vier Beine. Nur scheint der Frosch in Frankreich bekannter zu sein als der Gekko. (Rein kulinarisch gesehen). Und darum ist der Frosch kein Krokodil. Selbst für „Lacoste“ nicht. [mehr]


Candlelight-Diners in Avalos
Mit der Hotelbauerei im Dunstkreis unserer Inselhauptstadt gibt es nix wie Ärger. Seit Jahren nun schon wird in “El Clavo” und “Avalos” - mit ständig wechselnden Financiers - am großen Tourismusrad gedreht. Und immer wieder, wenn mal gerade wieder Geld in der Kasse ist, bauen wechselnde “Contratistas” am “großen Ganzen” und der Zukunft unserer Insel. So kommt es, dass in Avalos, beispielsweise, Laternen und Papierkörbe mitten in die Pampa genagelt wurden, weil die dafür zuständige Firma gerade Zeit hatte. Leider muss das ganze Werk wieder abgerissen werden, weil die andere Firma, die, die die Häuser bauen soll, mit ihren Baggern nicht an den Laternen und Papierkörben vorbei kommt. Dumm gelaufen. [mehr]

Weg von der Insel
Wahnsinn und Genie

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Udo und Samahdi haben sich vom Acker gemacht [mehr]


Überleben auf Gomera:
Uwe, der Waldläufer

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Wenn sich das erste Morgenlicht durch die Moosgirlanden des gomerianischen Regenwaldes stiehlt; wenn die Passatnebel erste Konturen nur schwach erahnen lassen und sich Has´ und Häher lange noch schlafend in der Sasse ducken, dann ist er bereits lange unterwegs, Uwe, der Waldläufer, der gomerianische Lederstrumpf, der letzte Mohikaner. [mehr]


Neues aus Deutsch-Südwest
Die letzten Nachrichten aus Valle Gran Rey [mehr]

Valle Gran Rey total begeistert
Rieseneidechse gerettet

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Schon vor fünf Jahren schrieb der Valle-Bote (in seiner Ausgabe Nr. 29): „… wenn jetzt irgendwann mit der Planung und dem Bau der neuen Heimstatt in Valle Gran Rey begonnen wird (Brüssel muss da erst noch Knete locker machen), dann wird sich nach Fertigstellung die Nachzucht der gomerianischen Rieseneidechse (gallotia gomerana) möglicherweise als ausgesprochen schwierig erweisen…“ [mehr]


Kai Hawai

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Wenn sich Kai Hawai mal wieder öffentlich darüber beschwert, dass man mit all den Kapaiken auf Gomera nix wie Ärger hat, dann zieht ein höhnisches Grinsen über die Gesichter seiner Zuhörer. Einige versuchen das zwar höflich zu unterdrücken, andere aber wälzen sich ungeniert vor Lachen auf dem Boden. Ausgerechnet... [mehr]


Ausgabe Nr. 48
Heimatlose Gesellen

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Wenn die Pardelas, die Sturmtaucher, nach fünf Jahren Amerika endlich wieder im heimatlichen Gomera ankommen, dann ergeht es ihnen hier ähnlich wie den Hippies aus der Schweinebucht, die nach fünf Jahren Gomera wieder durch Muttis Ado-Gardinen in den Vorgarten des Reiheneckhauses in Ennepetal blicken: Sie verstehen einfach die Welt nicht mehr. [mehr]


Jetzt isser da

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der neue Supertrimaran von Olsen [mehr]


Frau Wirtin hat auch einen Koch

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der unverschämt nach Knoblauch roch [mehr]


(Palmitus daddeldu gomerensis)
Die Gomerianische Daddelpalme

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Valle Gran Rey auf der Kanareninsel La Gomera meldet eine botanische Sensation, die bisher unbekannte Gomerianische Daddelpalme. Als erstem gelang es Fotodesigner Bruno Dittrich die ausschließlich in Vollmondnächten blühende Pflanze zu fotografieren. [mehr]


Ein Bericht vom Dingens der Welt
Der Eremit und die Haxen

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Wo der Eremit haust, da ist wirklich der Dingens der Welt. Das liegt ja auch auf der Hand, denn welcher wahre Eremit sucht schon den Trubel dieser abartigen Welt? Welchen wahren Eremiten gelüstet es etwa nach Kurzweil? Oder gar nach schnödem Mammon? Eremiten sind ja Einsiedler. Sie siedeln allein. Und für gewöhnlich haben sie auch keinen allzu großen Bock auf irgendwelche Besucher, die ihnen bei ihrer intensiven und sicherlich höchst anstrengenden Einsiedelei doch allenfalls ganz gefährlich auf die Dinger gehen. [mehr]


Gomera goes Paradise
„… in unserem Urlaub auf Gomera haben wir zufällig einige alte Ausgaben Ihrer Gastarbeiterzeitung gefunden. Unter diesen war auch die Ausgabe Nr. 40. Auf der Titelseite waren Brücken zu sehen. [mehr]

Der Himmel kann warten:
Fette Jahre auf Gomera
Natürlich ist Gomera immer noch der Platz auf unserem Planeten, der dem Himmel am allernächsten liegt. Fragen Sie mal all die vielen spirituellen Sinnsucher, die hier ihrer Erleuchtung entgegen fiebern. Immer noch. [mehr]

Der neue Hafen von Vueltas

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Groß genug für neue Autofähren ist er ja inzwischen. [mehr]


Traumkarrieren auf Gomera:
Putzfrau unter Palmen

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Wenn Sie vielleicht auch von einem Leben im Süden träumen, und wenn Ihnen eine Traumkarriere auf unserer Bananeninsel vorschwebt, dann haben wir was für Sie [mehr]


Doch neues Leben sprießt aus den Ruinen

Der Valle Bote
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Erst in unserer letzten Ausgabe hatten wir darüber berichten müssen, wie “der große Sturm” durch die Schweinebucht tobte und wie unsere allerletzten Hippies dort beinahe mit Mann und Maus versoffen wären. [mehr]


Ausnahmezustand in Valle Gran Rey
Viva La Revolución
Die Bürger von Valle Gran Rey sind auf die Straße gegangen und haben in einem Volksaufstand die Guardia Civil aus dem Tal geprügelt. Alle Zufahrtstraßen wurden verbarrikadiert. Das Polizeirevier wurde verwüstet. Es ist bis auf weiteres geschlossen [mehr]

Der absolute Urlaubs-Tipp:
Ferien zum Nulltarif
Nur ein Depp gibt heute, wo doch der Geiz so unheimlich geil ist, noch Geld für seinen Urlaub aus. Wer ein bisschen schlau ist, der kriegt den schönsten Luxusurlaub auf den traumhaftesten Inseln voll für lau. Schön, den Flug, den muss man sich noch vom blutenden Herzen reißen. Aber auch das haut einen heutzutage nicht mehr um. Selbst dann nicht, wenn der Urlaubsort – wie zum Beispiel Gomera - noch nicht von einer dieser super-günstigen Fünf-Dollar-Linien angeflogen wird. [mehr]

Ausgabe Nr. 44
Im Jahre des Drachen

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Monate lang hatte Willi (Chinesenwilli möchte er ja nicht mehr genannt werden) einen Drachen gebaut. Riesengroß sollte der werden. Feuer sollte der speien. Kopf, Schwanz und Glieder pneumatisch bewegen. Und alles in den Schatten stellen sollte er, was sich jemals in einem Karnevalsumzug im Tal des Großen Königs bewegt hatte. [mehr]


Zentral von Bedenken
Unter dem Titel “La Gomera 2004” ist soeben ein dreisprachiger Inselführer erschienen, den wir gerade den Lesern des Valle-Boten, die ja an Erheiterndes gewöhnt sind, von ganzem Herzen empfehlen möchten. Für die deutsche Übersetzung zeichnet im Impressum des Werkes ein(e) “H. Spitzhacke” verantwortlich, und viele meinen, selbst das sei ein Schreibfehler. Richtig heißen müsse ja wohl “H. Spritzkacke”. [mehr]

Damit Sie jetzt immer aktuell informiert sind:
Das Neueste von der Bananeninsel
Unser ultimatives Gomera-Magazin erscheint - Sie wissen es - ja nur nach Bock- und Wetterlage - also etwa alle drei Monate oder so. Die allerheißesten Insel-Infos können Sie deshalb ab sofort laufend hier bekommen [mehr]

Yes, we have no bananas
10 gute Gründe, warum es besser ist, statt Bananen Touristen anzubauen: [mehr]

Falschparker

Der Valle Bote
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Auf Gomera werden die Parkplätze knapp - besonders nachts vor unseren Kneipen [mehr]


Ausgabe Nr. 42
Deutsche Dichter & Denker

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Natürlich kennen wir alle Schiller und Thomas Mann. Auch Wolfgang von Goethe, Kant und Hegel sind uns durchaus nicht unbekannt. Wir haben sowohl von Grass und Böll als auch von Lenz und Enzensberger ja zumindest schon mal etwas gehört. Und Einstein oder Keppler wurden uns schon in der Schule als große deutsche Denker nahe gebracht. Jetzt aber haben BILD und ZDF die 100 wirklich allergrößten aller großen Deutschen ermittelt. Und da stehen wir tumben deutsch-gomerianischen Hinterwälder nun einigermaßen ratlos vor den neuen Geistesriesen abendländischer Kultur, den literarischen Giganten unserer kalten Heimat, den neuen Hoffnungsträgern nachwachsender Generationen: Dieter Bohlen und Stefan Effenberg, Naddel, Verona Feldbusch, Boris Becker - das also sind sie, die Spitzen des Eisbergs neudeutscher Literaturgeschichte. [mehr]


Ausgabe Nr. 41
Flötentöne Jetzt werden sie uns beigebracht
Die smarten Tourismus-Experten mit den randlosen Brillen, die werden unserer verschnarchten Bananeninsel die Flötentöne schon beibringen. Jene Spezialisten für die ungetrübte Urlaubsfreude und die Fachleute für die optimale Vermarktung rückständiger Paradiese. [mehr]

 



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abraxas

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